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Galileo der Ökonomie

18. September 2017 von in Gastbeitrag | 1 Kommentar

Hallo Herr Brichta,

ich denke folgender 1/2 h Vortrag von Prof. Steven Keen könnte viele Leser interessieren. Er weist hier sehr schön nach, dass ohne eine Verschuldung des Staates keine Kapital-Akkumulation möglich ist. Ich halte Herrn Keen für den Galileo der Ökonomie. Was halten Sie von seiner Argumentation?

P.S. Der Vortrag ist in Englisch.

Beste Gruesse

Stefan Freichel

https://www.youtube.com/watch?v=0y5rP56OX78&feature=youtu.be&a=

1 Kommentar

  1. Vielen Dank für den Hinweis, lieber Herr Freichel.

    Ich kenne den Vortrag noch nicht und werde ihn mir bei Gelegenheit ansehen. Eines steht aber schon im Vorhinein fest, und wir beschreiben es auch in unserem Buch:

    Jedwede Anhäufung von Geldvermögen bedarf auf der anderen Seite einer Aufstockung von Schulden. Und da private Schuldner gar nicht die Kapazität haben, so viele Schulden anzuhäufen, um sämtliche Geldvermögens-Akkumulation befriedigen zu können, MUSS der Staat einen Teil dieser Schulden übernehmen.

    In Deutschland haben wir derzeit zwar eine Phase, in der die Staatsverschuldung relativ konstant bleibt. Dies gelingt aber nur dadurch, dass sich vor allem ausländische Schuldner zusätzliche in Deutschland verschulden. Dies wird aber nicht ewig anhalten. Früher oder später muss (und wird) auch die deutsche Staatsverschuldung wieder ansteigen.

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